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In guten, wie in schlechten Zeiten....

...dieser Satz scheint für manche Menschen nicht existent. Leider musste ich bis jetzt die Erfahrung machen, das sich Jeder bis her verkrümmelt, so bald es mir "schlecht" geht. Ich habe bis her jeden, den ich kennen lernen durfte, darauf aufmersam gemacht, das ich manchmal etwas schwieriger bin, als Andere. Bisher hat es Jeder unterschätzt! Wenn man eine Person kennen lernt, die strahlender gar nicht sein könnte, wie soll man sich dann vorstellen können, das dieser Mensch manchmal einfach die Sonne nicht scheinen sieht? Die meisten lernen mich in den hypomanischen Phasen kennen, denn in den "Anderen" schleif ich mich meistens nur auf arbeit. Wer auch aus, wenn er nicht mal den Sinn des aufstehens sieht? Ich habe einen Beruf, wo ein hypomanischer Mensch nicht besonders auffällt. Ich bin Köchin. Wenn es mir aber schlecht geht, kann ich nicht mal richtig abschmecken, denn ich schmecke nichts... Genauso wenig wie ich dann fühle... Und genauso schau ich dann aus der Wäsche. Wie ein geprügelter Hund. Immer in Alarmbereitschaft, die nächste Prügel ein zu stecken. Denn so scheiße wie man ist, hat man es auch verdient. Und grade wenn die Sonne so langsam im Kopf wieder aufgeht und der Winter sich langsam verzieht, stolpert da ein Wesen in dein Leben, das die Farbe mit sich bringt... Du denkst die Farbe gehört schon immer zu dir, das es ja sowieso deine Farbe war die der da anschleppt... Nach einer Weile, schleicht sich aber Jemand an... Du fühlst, das da etwas ist... Wie es dich einnimmt, ohne das du es willst... Der Winter ist wieder da... Aber die Farbe schimmert noch durch... Du krallst dich daran fest, doch leider fehlt dir die Kraft darum zu kämpfen und da das der Jenige merkt, der die Farbe mitbrachte und es ihm langsam zu kalt wird, nimmt er die Farbe gleich auch noch mit, als er geht... Mitten in einem Schneesturm... Lässt er dich einfach liegen... Du hast verloren... Einmal mehr... aber Nein! Denn auch dieser Schneesturm geht vorbei und du kämpfst dich durch den Schnee nach oben, zum Licht... Es ist immer noch kalt, aber du siehst das Licht, hinter den Wolken. Weißt das du irgendwo unter dem Schnee, deine eigene Farbe liegen hast, du musst sie nur benutzen... Und gerade, wenn du den Schnee weggeräumt hast, deine Welt wieder bunt gemacht hast, steht da wieder dieser Jemand, der im Schneesturm gegangen ist. Und du lässt ihn einfach im Regen stehen. Denn Jeder der einen in schlechten Zeiten nicht ertragen kann, einen nicht unterstützt, das man nicht im Schneesturm die Richtung verliert, kann einem im Sonnenschein gestohlen bleiben!
21.11.14 00:27


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Wieso eigentlich?

Ja, wieso eigentlich? Und warum ausgerechnet heute? Wahrscheinlich interessiert es sowieso Keinen, was ein kranker Mensch so denkt. Genau, krank! Ich nenne das liebe voll "Einen an der Waffel haben", der Arzt nennt es Psychisch Krank. Und wieso nun ausgerechnet heute? Eigentlich wollte ich das schon lange mal machen, obwohl ich wirklich denke es interessiert Keinen, aber es gibt Situationen da möchte man das erlebte dann doch gerne mit Jemanden teilen. Was aber wenn man das auf "normalen" Wege nicht kann? Besser aus gedrückt, es versteht nicht Jeder. Nicht vom Akkustischen, sondern vom Sinn her. Wenn die Gedanken wieder einmal durcheinander laufen, wie ein frisch aufgebuddelter Ameisenhaufen. Eine Einzige ist da schwer zu fassen. Genauso verhält es sich mit den Gedanken. Momentan ist es das "Wieder nach Hause gehen" , das Party im Kopf veranstaltet. Altes Heim, neue Arbeit... Ist es wirklich Sinnvoll für die Seele den Wohlstand auf zu geben? Dem Heimweh nach zu geben? Für ein kleines Stückchen Glück? Neue Freunde zurück lassen? Das seltsame Gefühl in der Magengegend facht das Gedankenchaos zusätzlich an....
1.11.14 19:06





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